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Obligationen-Management
WMP beurteilt Obligationen als den stabilen und konservativen Teil eines Portfolios mit klarem Fokus auf Kapitalerhaltung und vermeidet deshalb hohe Risiken bezüglich Zinsen, Kreditqualität und Währungen. Als ausschlaggebend für den Anlageerfolg gilt die Rendite nach Steuern. Für das Obligationen-Management gelten folgende Grundsätze:
  • Breite Diversifizierung hinsichtlich Schuldner, Kreditqualität und Laufzeit.
  • Minimales Kredit-Rating von BBB, d.h. Investitionen ausschliesslich in «Investment Grade»-Anleihen. Das durchschnittliche Kredit-Rating beträgt AA+/Aa1.
  • Die Gewichtung eines Schuldners darf 10% des Portfolios nicht übersteigen (mit Ausnahme von Staatsanleihen mit AAA-Rating (U.S.-Treasuries, Anleihen der Eidgenossenschaft, etc.).
  • Für Unternehmensanleihen gilt eine Höchstgrenze von 20% des Portfolios je Branche.
  • Ausschliesslich liquide Titel (keine kleinen Emissionen, keine Privatplatzierungen).

Credit-Spreads (Zinsunterschiede zu Staatsanleihen) erachten wir als Schlüsselfaktor für die Wertschöpfung. Zur Minimierung des Währungsrisikos werden grundsätzlich 70% des Anleihen-Portfolios in der Referenzwährung des Kunden investiert. Wir setzen auch keine Zinsderivate ein.

Das Kernportfolio wird durch spezialisierte, externe Obligationen-Manager ergänzt.